Die Pros und Contras einer Beschneidung

Die erste große Entscheidung, die Sie über die Gesundheit Ihres neugeborenen Sohnes treffen müssen ist, ob Sie ihn beschneiden lassen oder nicht. Dieser Entschluss wird ihn bis ins Erwachsenenalter begleiten.

Lange Zeit war es gebräuchlich neugeborene Jungen zu beschneiden. Bei vielen wurde durch einen chirurgischen Eingriff während der ersten 10 Lebenstage die Vorhaut des Penis entfernt. Jedoch gibt es, neben religiösen Forderungen (z.B. Im Judentum oder Islam), oder bestimmten Krankheiten (z.B. Balanitis, Phimose und Paraphimose), keine nachweislichen medizinischen Vorteile einer Beschneidung.

Heutzutage liegt die Zahl der beschnittenen Babys in Deutschland immerhin bei 10 Prozent. Ungeachtet dessen, ob die Maßnahme für Sie aus religiösen, sozialen, oder gesundheitlichen Anreizen in Frage kommt, glauben wir, dass Eltern sowohl die gesundheitlichen Vorteile, als auch die negativen Seiten einer Beschneidung mit in Ihre Entscheidung einbeziehen sollten.

Hier sind die Pros und Contras einer Beschneidung eines männlichen Babys …

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Pro 1: Eine Beschneidung reduziert das Risiko von Geschlechtskrankheiten

Studien haben gezeigt, dass beschnittene Männer weniger häufig an sexuell übertragbaren Krankheiten leiden. In bestimmten Fällen kann eine Beschneidung die Übertragung von HIV reduzieren, da so eine zusätzliche Verteidigungslinie gegen Geschlechtskrankheiten besteht.

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